Archive für Januar 2010

Backup im WAN

Fujitsu Technology Solutions, Fujitsu, Augsburg, Storage, CS800 Mit dem Storage-Appliance Eternus CS800 beschleunigt Fujitsu den konsolidierten Backup von Zweigstellen über ein WAN.

Über eine Datendeduplizierung werden Redundanzen eliminiert, sodass geschäftskritische Daten schnell auf Disk-Systeme übertragen werden können. Laut Hersteller lässt sich die Backup-Kapazität bis 90 % reduzieren.

VoIP über 3G

iPad, Apple, 3G, VoIP, WLAN Mit der Einführung des iPad bringt Apple auch ein Update des iPhone-SDK, das Apps für Voice-over-IP in 3G-Netzen ermöglicht.

Der iPad verfügt in mehreren Varianten über 3G-Antennen, um außerhalb eines WLANs mit VoIP zu telefonieren. Jetzt müssen die Netzbetreiber ihre 3G-Funknetze für VoIP-Anwendungen öffnen.

Social Media verbieten?

Dr. Carlo Velten von Experton Group Viele Unternehmen dulden das Social Networking während der Arbeitszeit nicht, dennoch wird es praktiziert. Wie lässt sich der Nutzen oder Schaden dieser Aktivitäten in den Griff kriegen?

Mobiler Router

WLAN-Router Der taiwanesische Hersteller AirLive bringt den WLAN-Router “Traveler 3G” zum Anschluss mehrerer Endgeräte an einen 3G- oder DSL-Anschluss.

Die aufladbare Batterie bietet genug Energie für 2 Stunden mobilen WLAN-Zugang über 11b/g/n. Laut Hersteller erkennt der Router die gängigsten 3G-Modems, sodass kein Treiber erforderlich ist.

Module und Gehäuse

Ethernet Switch, Extreme Networks Noch in diesem Quartal kommen neue Module für den BlackDiamond-8900-XL von Extreme Networks. Mit 512.000 Einträgen für MAC- und IP-Adressen erreichen die Module bis 128 Gbit/s pro Line-Card.

 
Erweitert wurden die stapelbaren Edge-Switches der Serie Summit X480 in festen Konfigurationen bis 48 GE-Ports. Acht Switches bilden ein virtuelles Chassis mit 1,8 Tbit/s.

Angriff und Ausbau

BASE, E-Plus “Mit der Marke BASE weiter angreifen sowie den Netzausbau vorantreiben”, sind die neuen Ziele von E-Plus (3 Mrd. Euro Umsatz in 2009).

Für die rund 19 Millionen Teilnehmer wurde im Dezember 2009 ein Vertrag mit ZTE über den Ausbau und die Beschleunigung des HSPA-Netzes unterzeichnet.

Backhaul für LTE

Volker Bendzuweit von RAD Data Communications Fristete das Thema Backhaul über viele Jahre eher ein Schattendasein, ist es heute die wichtigste Herausforderung der Mobilfunk-Branche.

FTTH mit 50 Mbit/s

In Bocholt erhielt das Neubaugebiet Stenern ein Triple-Play-Angebot mit Telefon-, Kabel-TV und einem Internet-Zugang bis 50 Mbit/s.

Für die Umsetzung des Access-Netzes mit FTTH (”Fiber-to-the-Home) von Versatel sind BORnet und die BEW gemeinschaftlich verantwortlich.

Viele neue Apps

Zentrale von Vodafone in Düsseldorf Auch Vodafone bringt einen eigenen App-Store mit Software für Smartphones. Die Anwendungen laufen auf Android, Windows Mobile und Blackberry OS.

Um Applikations-Entwickler ins Boot zu holen, sponsort der Netzbetreiber den Wettbewerb “App Star” mit 1 Mio Euro.

Cisco bildet aus

Cisco Chassis Bis 31. Januar können sich Hochschulabsolventen um einen Platz im Sales Associate Program von Cisco bewerben.

Das Programm schult die Bewerber zum Account Manager. Die Teilnehmer werden in ein Vertriebs-Team übernommen und lernen durch “On-the-Job Rotation” mehrere Branchen und Kundensegmente kennen.

Startups gesucht

Der eco (Verband der deutschen Internet-Wirtschaft e.V.) sucht Neugründungen mit ausgefallenen Content-Konzepten.

Die 8 auffälligsten Kandidaten werden am 22. April auf dem 3. Cologne Web Content Forum vorgestellt. Bewerbung bis 28. Februar.

Wie sicher sind E-Mails?

Donald Massaro, CEO von Sendmail Für E-Mail und Messaging erwartet Donald Massaro, CEO von Sendmail, eine Reihe technologischer und organisatorischer Veränderungen.

Rekord bei GSM/EDGE

Huawei hat einen DLDL-Test (Downlink Dual Carrier) mit EDGE bis zu 564 Kb/s abgeschlossen. Dies ermöglicht 3G-Dienste wie Video-on-Demand über GSM-Netzwerke.

GSM-Betreiber können ihre EDGE-Netzwerke durch ein Software-Upgrade auf EDGE+ migrieren und die Lücke zwischen GSM-Datendiensten zu den mobilen Breitbanddiensten mit HSPA+/LTE schließen.

Trend 2010: Mobilität

Thomas Nindl von Qualcomm Neue Geschäftsmodelle, innovative Produkte und technologische Grenzen: Wohin geht die Entwicklung der Mobilfunk-Industrie?

Relevante Marke

O2 in München Noch in diesem Quartal, so ein Sprecher von O2, müsste die Übernahme von HanseNet kartellrechtlich entschieden sein.

An Alice, dem Privatkundenbereich von HanseNet, hat sich O2 bereits die Markenrechte gesichert und möchte dieses Geschäft mindestens 2 bis 3 Jahre als “relevante Marke” anbieten.

WLAN im Stadion

Access Point von Ruckus Wireless Der HSV hat seine HSH-Nordbank-Arena mit einem 802.11n-WLAN aus 24 Access Points im Innenbereich und sieben Outdoor-APs vernetzt.

Das “Dynamic Beamforming” von Ruckus Wireless leuchtet das hindernisreiche Areal lückenlos aus. Mit den APs hinter den Toren lassen sich Spielfotos aus WLAN-fähigen Kameras ins Pressezentrum übertragen.

20 % weniger Strom

Media-Konverter, Allied Telesis Im Vergleich zum Vorgänger von 2009 benötigt das ‘Converteon’ Media-Konverter-Chassis AT-CV5001 von Allied Telesis rund 20 % weniger Strom.

Flexible Server

1+1 Zentrale in Montabaur Mit dem Dynamic Cloud Server von 1&1 erhält der Anwender bis zu 4 Prozessor-Kerne, 1 bis 15 GB RAM sowie 100 bis 800 GB Festplattenplatz.

Die Hardware-Ausstattung kann bei Bedarf täglich geändert werden, bezahlt wird nur die Leistung für Websites, Internet-Shops, Games oder Web-Applikationen.

100G über 1.000 km

UMTS, O2, Telefonica Im Rahmen eines Feldversuchs mit Telefonica hat Huawei eine 100G-Übertragung über 1022 km zwischen Valladolid und Saragossa in Spanien erfolgreich abgeschlossen.

Der Testlauf basierte auf einer Übertragungs-Plattform, bei der der Transponder in die Baugruppenträger integriert ist. Das genutzte Glasfaserkabel entsprach der Spezifikation G.652. (Foto: O2)

IP im Modehaus

Netzwerk-Kamera oder IP-Videokamera Der schweizerische Modekonzern Tally Weijl hat in seinen Filialen insgesamt 800 IP-Kameras zur Personenzählung installiert.

Zur Optimierung der Filialen zeichnen die Netzwerk-Kameras die Anzahl und Laufrichtung der Kunden auf. Die Daten werden 1 Monat lokal gespeichert und lassen sich remote abrufen.