Super-Router von Cisco

Cisco CSR-3 Der neue CRS-3 (Carrier Routing System) von Cisco kommt als Routing-Plattform für das Internet der nächsten Generation auf den Markt.

Der Router verdreifacht die Kapazität des Vorgängers CRS‑1 auf 322 Terabit pro Sekunde. Die komplette Bevölkerung Chinas – vom Kleinkind bis zum Greis – könnte damit gleichzeitig Videotelefonate führen.

Der Cisco CRS‑3 wurde für ein enges Zusammenspiel mit dem Cisco Unified Computing System UCS und der Switch-Familie Cisco Nexus optimiert. Service Provider und Rechenzentren verfügen damit über eine durchgängige Plattform zur Bereitstellung breitbandiger Cloud-Services mit Carrier-Grade IPv6 (CGv6) und IP/MPLS.

Der Cisco CRS‑3 arbeitet mit dem Cisco QuantumFlow Array Prozessor aus sechs CPUs, der auch in der Aggregation-Router-Familie Cisco ASR 1000 zum Einsatz kommt. Zum CRS‑3 gehört auch das Network Position System (NPS), das applikationsbezogene Informationen auf Layer 7 auswertet und automatisch den jeweils günstigsten Pfad zum gewünschten Content ermittelt.

Weiterhin vereinfacht der Cisco CRS‑3 einen Zusammenschluss mehrerer Cloud-Rechenzentren zu einer Art von Cloud-VPN. Mit dem Cisco CRS‑3 lassen sich Nexus-basierende Datacenter-Verbindungen für Cisco UCS jetzt noch einfacher automatisieren.

Im Vergleich zu anderen derzeit verfügbaren Systeme sparen Service Provider mit dem Cisco CRS‑3 bis zu 60 Prozent ihrer Energiekosten ein.

Durch die Interoperabilität zum Vorgänger Cisco CRS‑1, von dem weltweit rund 5.000 Einheiten im Einsatz sind, schützt ein Upgrade von CRS‑1 auf CRS‑3 die Investitionen in Chassis, Kühler, Prozessoren und Stromversorgungen.

Der Cisco CRS‑3 hat inzwischen ausgedehnte Feldtests im 100-Gigabit-Backbone des Service Providers AT&T absolviert. Voraussichtlich ab Mai 2010 steht der CSR-3 auch anderen Providern zur Verfügung.

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