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Wie schnell kommt FTTH?

Martin Reichle, CEO von R&M Von Martin Reichle, CEO des Verkabelungs-Unternehmens R&M>

“Zugangsnetze der nächsten Generation (NGA) werden Wohn- und Geschäftshäuser mit Ultrabreitband-Internet versorgen, denn die Zunahme der Datenübertragung erfordern weitere flächendeckende Investitionen in ganz Europa.

An vielen Standorten sind neue Infrastrukturen jedoch nur dann realisierbar, wenn sich Staat oder Gemeinden beteiligen. Mit den neuen Leitlinien zur öffentlichen Finanzierung von Breitbandnetzen und NGA-Infrastrukturen hat die EU-Kommission für einheitliche Rahmenbedingungen und für ein Gleichgewicht zwischen Wettbewerb, Subventionen und privaten Investitionen gesorgt.

Die nächste Generation der Zugangsnetze sollte grundsätzlich mit Glasfasern aufgebaut werden. Nur Glasfaser oder FTTH (Fibre-to-the-Home) bieten eine zukunftssichere Leistungsfähigkeit, die den Zuwachs beim Datenverkehr bewältigt, neue Geschäftsmodelle der Provider voll unterstützt und die Zuverlässigkeit gewährleistet, die von den Verbrauchern erwartet wird.

FTTH-Strategien schnell und effizient umsetzen

Insbesondere regionale und kleinere europäische Netzbetreiber bauen derzeit mit Nachdruck Glasfasernetze auf. Nach wie vor variieren die Ausbaupläne für Ultrabreitband-Netze und Next Generation Access von Land zu Land und von Stadt zu Stadt.

Die Spanne umfasst den kompletten Neuaufbau von Glasfasernetzen, hybride Netze und die schrittweise Migration von Kupfer zu Glasfaser. Dabei reicht der Kommunikationspfad von den Vermittlungszentralen und Rechenzentren über die Netzknoten und Kabelverzweiger im Außenbereich bis zum Gebäude- und Teilnehmeranschluss.

Zahlreiche Projekte von Stadtwerken und regionalen Netzbetreibern zeigen bereits heute, dass FTTH-Strategien schnell und effizient umgesetzt werden können. So gelang es einem Netzbetreiber in Hamburg, innerhalb weniger Monate 130.000 Wohneinheiten an ein neu verlegtes Glasfasernetz anzuschließen.

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